February 17, 2019

Deo selber machen – 3 DIY Rezepte für vegane Naturkosmetik

Deo selber machen – 3 DIY Rezepte für vegane Naturkosmetik

Bei den Temperaturen in der letzten Zeit ist eine Sache (für die meisten von uns) unerlässlich: ein gutes Deo, welches den Temperaturen trotzt und für ein frisches Gefühl sorgt. Sein Deo selber machen – geht das überhaupt? Na klar, geht das! Ich zeige dir heute 3 DIY Rezept für vegane Deos, die du mit wenigen Zutaten ganz leicht selbst machen kannst.

 

Verpackungsfrei und umweltverträglich

 

Wer auf chemische Deodorants (mit oder ohne Aluminiumsalze) verzichtet möchte, der steigt entweder auf Naturkosmetik um oder setzt den Plan Deo selber machen in die Tat um. In Hinblick auf Nachhaltigkeit und Zero Waste ist die letztere Option auf jeden Fall eine tolle Möglichkeit, möglichst verpackungsfrei und umweltverträglich zu leben.

 

Zu der Wirksamkeit des selbstgemachten Deos sei eines vorweg gesagt: Bei mir persönlich funktioniert es tatsächlich genauso gut (wenn nicht sogar etwas besser) als die gekaufte Variante. Ich kenne allerdings auch hartnäckigere Fälle, die zunächst etwas Umgewöhnungszeit benötigten, bevor das Deo gewirkt hat bzw. die sich nicht so ganz an die selbstgemachte Version anpassen konnten. Ob es für dich klappt, dein Deo selbst zu machen, kann ich dir also nicht beantworten. Da hilft nur Ausprobieren ;)

 

Deo selber machen – mit nur wenigen Zutaten

 

Deo selber machen vegan Naturkosmetik
 
Wenn du nun neugierig geworden bist und das selbstgemachte vegane Deo gerne einmal testen würdest, dann kann ich dir die drei folgenden Rezepte ans Herz legen.

 

Selbstgemachtes Deo #1: Die Deo-Creme

 

Diese Deo-Creme sorgt für einen Hauch von Urlaub. Bei diesem Rezept handelt es sich um meinen Favoriten, denn es ist schnell gemacht und wirkt für mich tatsächlich den ganzen Tag.

 

Du brauchst:
 

  • 3 EL Kokosöl
  • 4 TL Natron
  • 2 EL Speisestärke
  • 8 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Orange)

 
 
Zubereitung:
 
Das Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Mit den restlichen Zutaten zu einer Creme verrühren, in ein Creme-Döschen* füllen und im Kühlschrank festwerden lassen. Anschließend bei Zimmertemperatur lagern (im Sommer eventuell im Kühlschrank lagern) und als Deo-Creme verwenden.

 

Selbstgemachtes Deo #2: Das Deo zum Sprühen

 

Für dieses selbstgemachte Deo zum Sprühen benötigst du nur wenige Zutaten und schon kann es losgehen.

 

Du brauchst:
 

  • 200 ml (abgekochtes oder destilliertes) Wasser
  • 3 TL Natron
  • 6 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl

 

Zubereitung:
 

Das Wasser abkochen (hier etwas mehr verwenden, da noch etwas Wasser verdampft). Das Wasser komplett abkühlen lassen und anschließend mit den restlichen Zutaten verrühren. In eine Sprühflasche* oder einen Roll-On Deo-Stick* füllen und als flüssiges Deo verwenden.
 

Deo selber machen vegan Naturkosmetik
 

Selbstgemachtes Deo #3: Der Deo-Stick

 

Wer bisher immer feste Deo-Sticks verwendet hat und auf dieses Gefühl nicht verzichten möchte, für den ist das folgende Rezept die richtige Wahl.

 

Du brauchst:
 

  • 3 EL Kokosöl
  • 15 g Carnaubauwachs (vegane Alternative zu Bienenwachs)
  • 1,5 EL EL Speisestärke
  • 3 TL Natron
  • 2 Tropfen Teebaumöl
  • 8-10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl

 

Zubereitung: 
 
Das Wachs gemeinsam mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Kurz abkühlen lassen, dann die restlichen Zutaten hinzufügen. Gut umrühren, für 5-10 Minuten andicken lassen und anschließend in einen leeren (gut verschließbaren) Deo-Stick* füllen.

 

 

Ein paar nützliche Tools:
 

 

 

Hast du dich schon mal am Deo selber machen versucht? Was sind deine Erfahrungen?
 
 

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Allgemein , Kosmetik , Lifestyle

4 thoughts on “Deo selber machen – 3 DIY Rezepte für vegane Naturkosmetik

  1. Mary sagt:

    Hallo Lena,
    die Deo-Creme habe ich ganz ähnlich schon selbst gemacht und benutze sie erfolgreich seit über einem Jahr. Allerdings finde ich das Natron manchmal etwas kratzig. Auf frisch rasierten Achseln ist es auch nicht so ratsam… Habe schon versucht, das Natron feiner zu mörsern, aber da war ich wohl nicht geduldig genug. Auch habe ich mittlerweile gehört, daß die Speisestärke eigentlich überflüssig sei, weil sie nicht wirklich eine Aufgabe erfüllen würde. Deshalb will ich es das nächste Mal ohne versuchen. Im Winter rühre ich gerne noch etwas Rapsöl in mein Deo, weil es mir sonst zu hart ist. Im Sommer ist das aber nicht ratsam. Mein aktueller „Winter“-Rest zerläuft gerade so vor sich hin :D
    Liebe Grüße
    Mary

    1. Lena sagt:

      Super, danke dir für dein Feedback, Mary :) Toller Tipp mit dem Rapsöl! Du hast recht, mit dem Natron sollte man bei frisch rasierten Achseln etwas aufpassen. Im Moment funktioniert die Version mit der Deo-Creme sehr gut für mich, aber vielleicht lässt sich da ja auch noch etwas verbessern ;)

  2. Jenni sagt:

    Liebe Lena,

    ich kenne in der Tat beide Deo-Rezepte und finde jedes von ihnen sowohl mit Stärken als auch Schwächen behaftet: Beide duften gut (natürlich auch je nachdem, welches ätherische Öl man nutzt) und halten überraschend gut.
    Allerdings würde ich beim ersten Deo immer vorsichtig mit der Kleiderwahl sein, denn es hinterlässt gerne mal weiße Streifen auf den Klamotten (besonders fein bei schwarzen Shirts), die ohne Weiteres nicht rausgehen (ergo: man muss erstmal waschen).
    Bei dem Deo zum Sprühen hat man das Problem nicht – allerdings hält mich das auch nicht so lange frisch wie das festere Deo aus dem Roller.

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Lena sagt:

      Liebe Jenni,

      vielen lieben Dank für deinen hilfreichen Kommentar! Du hast recht, das Thema „Deo selber machen“ hat durchaus auch seine Tücken. Die Problematik mit der Kleiderwahl soll definitiv nicht unerwähnt bleiben. Ich habe auch festgestellt, dass das Sprüh-Deo bei mir nicht ganz so effizient wirkt. Im Moment fahre ich ganz gut mit der Deo-Creme, aber halte natürlich immer die Augen offen für die perfekte All in One Lösung ;)

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende dir
      Lena

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