August 19, 2019

Gesundes Knuspermüsli – vegan, fettarm, glutenfrei & ohne Zucker

Gesundes Knuspermüsli – vegan, fettarm, glutenfrei & ohne Zucker

Wenn es eine Sache gab, die ich als Kind täglich essen konnte, dann war das Knuspermüsli. Ich habe es geliebt! Natürlich war mir damals nicht bewusst, was neben dem eigentlichen Müsli eigentlich so in herkömmlichen Knuspermüsli steckt.  Fettig und voller raffiniertem Zucker kommen die gekauften Knuspermüsli in den meisten Fällen nämlich daher.
 
Da mir ab und zu trotzdem nach einem crunchigen Start in den Tag ist, war es also an der Zeit, mein eigenes gesundes veganes und sogar auch noch fettarmes Knuspermüsli zu kreieren. Dass das durchaus möglich sein musste, davon war ich überzeugt. Manchmal braucht man in der Küche einfach dieses Grundvertrauen, dass das Rezept schon gelingen wird, wenn man es nur lang genug probiert. In diesem Fall musste ich gar nicht so lange rumexperimentieren, wie ich es erwartet hätte. Ab und zu hat man einfach dieses Quäntchen Glück und es klappt sofort.  Herausgekommen ist ein köstliches veganes Knuspermüsli ohne raffinierten Zucker, Gluten oder Öl.
 

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Die Frage aller Fragen…

 
Für die passende Süße habe ich wieder auf Datteln zurückgegriffen, die ich auch schon in anderen Rezepten wie meinem Bananenbrot gerne verwende. Bei Auswahl der trockenen Zutaten für das Knuspermüsli hast du relativ freie Wahl. Egal ob du lieber mehr Nüsse oder Trockenfrüchte verwendest, du kannst dein Müsli ganz nach deinem persönlichen Geschmack anpassen. Unten zeige ich dir, was ich für mein absolutes Lieblingsmüsli verwendet habe, das deutlich günstiger ist als gekauftes Müsli.
 
Für alle, die auf Gluten verzichten müssen, lässt sich das Rezept ganz einfach anpassen, indem glutenfreie Haferflocken oder Buchweizenflocken verwendet werden.
 
Übrigens bei einer Frage scheinen sich die Geister ja zu scheiden: Rosinen oder keine Rosinen? Ich persönlich kann von Rosinen ja nicht genug bekommen, falls du diese (aus mir unerklärlichen Gründen) jedoch verabscheuen solltest (Essen kann ja ziemlich starke Emotionen hervorrufen), dann kannst du diese natürlich auch einfach weglassen.
 
Falls du auch so ein Müsli-Fan bist wie ich, wirst du das gesunde Knuspermüsli garantiert lieben. Am besten schmeckt es mir mit Kokos-Reis-Drink, aber auch als Schoko-Müsli mit Hafermilch und einem 1 TL Kakao schmeckt das Müsli unglaublich gut! Überzeuge dich einfach selbst!
 

 

 

[recipe title=“Gesundes Knuspermüsli – vegan, fettarm & ohne Zucker“ servings=“4″ time=“40 min“ difficulty=“leicht“ image=“https://healthylena.de/wp-content/uploads/2016/07/Knuspermuesli_5.jpg“ description=““]

 
[recipe-ingredients]

Du brauchst für ein Blech:
 

  • 2 Tassen Haferflocken (auf Wunsch glutenfrei) oder Buchweizenflocken
  • 3 EL Cornflakes (ungesüßt)
  • 2 EL gepuffter Amaranth/Quinoa
  • 1-2 EL Kokosraspeln
  • 1 EL Kakao-Nibs
  • 1 Handvoll Nüsse nach Wahl z.B. Walnüsse
  • 1 Handvoll Rosinen
  • 150 g entsteinte Datteln + 150-200 ml Wasser
  • 1-2 EL Agavendicksaft
  •  
    [/recipe-ingredients]

    [recipe-directions]
     
    Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen. Die Datteln mit dem Pürierstab oder im Mixer gemeinsam mit dem (am besten abgekochten) Wasser zu Dattelmus pürieren. Zu den restlichen Zutaten hinzufügen und mit den Händen vermengen. Die Masse sollte schön klebrig sein. Falls sie noch zu trocken ist, einfach 1-2 EL Agavendicksaft hinzufügen. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Müsli gleichmäßig darauf verteilen. In den Ofen geben. Nach 10 Minuten mit einem Pfannenwender nochmal gut durchmischen und dann weitere 5 bis 10 Minuten backen. Am besten immer regelmäßig kontrollieren, ob das Knuspermüsli nicht verbrennt, da die Backzeit etwas abhängig vom Ofen ist. Nach etwa 20 Minuten sollte das Knusper-Müsli fertig sein. Anschließend auf einem Gitter gut auskühlen lassen, da es so knuspriger wird. Genießen!

     
    Tipp: Falls du getrocknete Datteln verwendet, empfiehlt es sich diese für 1-2 Stunden in etwas Wasser einzuweichen.
    [/recipe-directions]
    [/recipe]

     
    Lass es dir schmecken!

    Lena <3

     

    Dir gefällt das Rezept und du machst es nach? Ich würde mich freuen, wenn du deine Kreationen unter #healthylena auf Instagram oder Facebook mit uns teilst!

     

     
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21 thoughts on “Gesundes Knuspermüsli – vegan, fettarm, glutenfrei & ohne Zucker

  1. Tabea sagt:

    Haha, diese Knuspermüsli-Liebe habe ich auch gehabt als Kind… und dann viel mir vor zwei Jahren auf, wie viel Zucker da meist drin steckt und ich bin auf Mischungen ohne Knusperzeugs umgestiegen und inzwischen vermisse ich den Crunch auch nicht mehr.
    Dein Rezept könnte jetzt aber meine Liebe wieder aufleben lassen – natürlich mit Rosinen! Die gehören einfach genauso dazu wie ein paar leckere Nüsse.

    Liebe Grüße

    1. Lena sagt:

      Super, dass du so ein Rosinen-Fan bist wie ;) Für mich gehören die auch einfach dazu!

  2. Dani sagt:

    Ohhh, toll! Die Idee mit dem Agavendicksaft und backen im Ofen werde ich bei meiner nächsten Fuhre Selfmade-Müsli auf jeden Fall mit unterbringen! Bin seit meinem Resteverwertungs-Selbstversuch letzte Woche auf den Geschmack gekommen und werd zukünftig nur noch Müsli selber machen ;)

    1. Lena sagt:

      Danke dir :) Ja, das werde ich von nun an ganz genauso handhaben! Schmeckt aber auch einfach viel besser :)

  3. Patty sagt:

    Oh sieht das gut aus. Müsli selbst zu machen ist hat eine tolle Idee, teste ich demnächst direkt :)

    Liebe Grüße :)
    Measlychocolate by Patty

    1. Lena sagt:

      Danke dir, Patty! Viel Spaß dir dabei :)

  4. Jenni sagt:

    Liebe Lena!

    Das mit dem Knuspermüsli-Faible kommt mir sehr bekannt vor – ich hatte es damals vor allem auf die Sorte mit Kokos abgesehen. Mittlerweile habe ich schon so lange kein Müsli mehr zum Frühstück gehabt, dass ich gar nicht mehr genau weiß, wann das letzte Mal war.
    Ich muss aber auch gestehen, dass ich es nicht sonderlich vermisse, weil ich mich munter durch verschiedenste Porridges, Obstteller, Smoothies und Milchreissorten (natürlich alles mit Pflanzenmilch zubereitet) futtere. Vielleicht aber probiere ich selbstgemachtes Müsli demnächst doch einmal wieder aus. Zeit würde es auf jeden Fall… ;)

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Lena sagt:

      Hey Jenni,
      du hast recht, abgesehen von Müsli gibt es noch viele weitere tolle Frühstücksmöglichkeiten! Jetzt bin ich aber so langsam wieder auf den Geschmack gekommen. Und Kokos kann es bei mir auch nicht genug geben ;) Vielleicht probierst du es ja auch mal wieder aus, es lohnt sich!

  5. Kirschbiene sagt:

    Huhu Lena,
    das ist ein tolles Rezept, das ich garantiert ausprobieren werde! Bis vor ein paar Jahren habe ich unglaublich gern Crunchymüsli gegessen – bis ich dann kein Gluten mehr vertrug und mir gleichzeitig dämmerte, welche Zuckerbomben ich mir mit diesem Müsli eigentlich reingeschaufelt habe … Mit glutenfreien Haferflocken (und gern Rosinen ;-)) steht dem Selbermachen aber nix mehr im Weg. Danke für die Inspiration :-)!
    Liebe Grüße
    Bianca

    1. Lena sagt:

      Sehr gerne, Bianca :) Ich freue mich auf jeden Fall, wenn du das gesunde Müsli mal ausprobierst und dich hoffentlich überzeugen lässt ;)

  6. Rebekka sagt:

    Sehr, sehr lecker :-) habe einen Großteil der Haferflocken durch gepufften Amaranth ersetzt, hat super funktioniert und ist knusprig geworden, was mich doch überrascht hat. Klasse Rezept! :-)

    1. Lena sagt:

      Ach super, das freut mich total :) Vielen lieben Dank, Rebekka!

  7. Carola sagt:

    Hallo Lena,
    wie lange hält sich denn das Müsli? Würde das gern auf Vorrat machen :-) Muss es in den Kühlschrank evtl wegen den Datteln?
    Viele liebe Grüße!

  8. Katha sagt:

    Hi Lena,

    grade bin ich durch Zufall auf deinen Blog und ganz besonders auf dieses Rezept gestoßen.
    Es hat mich sofort gecatcht, deswegen werde ich heute nach der Arbeit direkt mal einkaufen gehen ;)
    Leider vetrage ich Datteln nicht so gut. Kann ich diese auch weglasen bzw. ersetzen? Oder sind die Datteln für dieses Rezept essenziell?
    Danke schon mal für das Rezept!

    Liebe Grüße, Katha

    1. Lena sagt:

      Hallo Katha, danke für deinen Kommentar! Statt der Datteln kannst du auch getrocknete Feigen verwenden. Leider sind sie für das Rezept für den Zusammenhalt des Müslis etwas ausschlaggebender. Ansonsten kannst du es alternativ auch mit Ahornsirup und geschmolzenem Kokosöl versuchen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren :)

  9. Jessie sagt:

    Liebe Lena,

    vielen Dank für die vielen tollen Rezepte. Da waren schon einige Leckerbissen und Inspirationen für mich dabei! Bitte weiter so, ganz großes Lob :)

    Jetzt bitte nicht hauen, aber ich hab auch ein bisschen was zu kriteln…das aber eher generell bezüglich Rezepten auf allen Blogs usw.:
    In den Rezeptüberschriften steht häufig „Ohne Zucker“. Ich selbst versuche neben Industriezucker auch Zuckerersatz (Dattelsüße, Agavendicksaft usw.) möglichst zu vermeiden. Mir ist völlig klar, dass mit „ohne Zucker“ der Industriezucker gemeint ist. Aber Agavendicksaft und Co. sind halt auch Zucker. Bei der Rezeptsuche wird es einem also schon ziemlich erschwert, da man jedes Rezept durchklicken muss, um zu sehen, ob es wirklich ohne extra Süße ist bzw. man dort die Süße weglassen kann.
    Ich verstehe unter „ohne Zucker(zusatz)“ einfach Rezepte, in denen höchstens noch die Frucht verwendet wird (z. B. frische Bananen oder Äpfel und höchstens noch zuckerzusatzfreies Apfelmus/-kompott; auch zum Binden), aber eben kein extra Zuckermittel – kein Ersatz von (zu viel) Zucker durch eine andere Art von Zucker könnte man sagen. Letztendlich ist Zucker zwar nicht gleich Zucker, aber trotzdem bleibt es Zucker. Und der viele Fruchtzucker in den Dicksäften und Sirups ist häufig für viele Menschen noch schlechter verträglich (auch für mich) als Industriezucker und am Ende auch nicht gesünder.

    Bitte nicht falsch verstehen: Das sieht jetzt nach einer ellenlangen Kritik aus. So ist es aber gar nicht gemeint! Das Lob an deinen tollen Blog soll hier ganz weit im Vordergrund stehen und die gezuckerte Anmerkung jetzt nur als Wunsch bzw. Anregung von mir.

    Ganz liebe Grüße <3
    Nicole

    1. Lena sagt:

      Hallo Nicole,
      vielen Dank für dein Feedback! Ich freue mich natürlich sehr über das Lob zu meinem Blog.
      Bezüglich deines Hinweises: Ich verstehe, was du meinst. Leider ist es für mich nicht immer so leicht umsetzbar, was Gründe hat, die nun zu weit reichen würden (auch Suchmachinen-Relevanz etc.). Es gibt ja durchaus auch Menschen, die nach Alternativen für Industriezucker suchen und ein etwas anderes Süßungsmittel verwenden möchten. In vielen Rezepten verwende ich ja auch selbstgemachtes Dattelmus als naturnahes Süßungsmittel und vor allem bei den Dessert-Rezepten lässt sich auf eine gewisse Süße eben nicht verzichten. Natürlich kannst du die Rezepte immer nach deinen Vorlieben anpassen, wenn du komplett auf Zucker verzichten willst. Ich werde deinen Hinweis jedenfalls im Hinterkopf behalten und ggf. darauf achten, ich hoffe, du verstehst aber auch meine Beweggründe.
      Ganz liebe Grüße
      Lena

  10. Ronnie sagt:

    Hallo Lena! Kann man die Kakao Nibs weglassen? Sie sind mir einfach zu teuer…

    1. Lena sagt:

      Natürlich kannst du das!

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