January 19, 2019

No poo – Haare waschen ganz ohne Shampoo

No poo – Haare waschen ganz ohne Shampoo

Ein Trend, um den man in der nachhaltigen Szene nicht drum rumkommt? Das sogenannte „No Poo“ oder auch Haare waschen ohne Shampoo. Was für den einen verrückt klingen mag, ist für die anderen das Wundermittel schlechthin: statt mit schädlicher Chemie werden die Haare mit äquivalenten Naturprodukten gewaschen.  Wie das genau funktioniert und was man beim Haare waschen ohne Shampoo beachten sollte, das verrate ich dir in diesem Artikel.

 

Haare waschen ohne Shampoo

 

„Ich wasche meine Haare jetzt mit Roggenmehl“ – ein Satz, von dem ich wohl nie gedacht hätte, dass ich ihn mal sagen würde. Doch nach mehreren Wochen ausgiebigen Tests bin auch ich unter die No Poo-Anhänger gegangen. Das Ergebnis? Meine Haare fetten nicht mehr so schnell, sie fühlen sich angenehm weich an und sind deutlich pflegeleichter.

 

Doch erstmal alles auf Anfang: Warum sollte man sich überhaupt für so eine alternative Waschmethode entscheiden?

 

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen steht ganz klar der nachhaltige Aspekt im Fokus. Man produziert dadurch deutlich weniger Müll, weniger Chemie gelangt ins Abwasser und auf lange Sicht spart man auch noch jede Menge Geld. Viele Menschen setzen auch auf No Poo, weil sie mit herkömmlichen Kosmetikprodukte Probleme haben und zum Beispiel allergisch auf diese reagieren. Auch ich habe mein Leben lang mit trockener, juckender und empfindlicher Kopfhaut zu tun gehabt. Ein Problem, dass ich nun scheinbar endlich in den Griff bekommen habe. Ein weiterer Vorteil: Bei einem selbstgemachten Shampoo weiß man ganz genau, was so drin ist und was man sich da überhaupt auf den Kopf schmiert.
 
No Poo Haare waschen ohne Shampoo
 

Haare waschen ohne Shampoo – Die Vorteile

 

  • Keine Chemie, man kennt alle Inhaltsstoffe ganz genau
  • Gesundes, weiches Haar
  • Weniger oft Haare waschen
  • Günstiger als herkömmliches Shampoo
  • Weniger Müll
  • Besser für die Umwelt
  • Gute Möglichkeit für Allergiker
  • Zeitgewinn, da weniger oft gewaschen wird
  • Wasser wird gespart

 

No Poo: Was gibt es für Möglichkeiten?

 
Egal ob mit Lava-Erde, Natron oder Roggenmehl – es gibt viele Wege, No-Poo zu praktizieren. Hier muss jeder für sich rausfinden, welche Methode für ihn am besten funktioniert.
 
No Poo Haare waschen ohne Shampoo Haarseife
 

Die beliebtesten No-Poo-Methoden einmal im Überblick:

 

Es folgen Affilate-Links* (keine Mehrkosten):
 

 
Die nordafrikanische Tonerde eignet sich sehr gut als Shampoo-Ersatz. Für eine Haarwäsche benötigt man etwa 3 EL Lava-Erde, welche man mit der doppelten Menge warmen Wasser anrührt. Die Konsistenz ist dabei eher flüssig. Die Mischung verteilt man dann auf dem feuchten Haar und wäschst sie anschließend gut aus.
 

 
Heilerde wird ähnlich wie Lava-Erde verwendet und ist ebenfalls eine tolle Alternative zu konventionellem Shampoo. Hier gibt es verschiedene Sorten, welche jeweils verschiedene Vorteile haben.
 

 
Das alte Hausmittel eignet sich super zur Haarwäsche. Dazu wird das Natron ganz einfach mit Wasser gemischt und auf den Haaren verteilt. Dabei sollte man besser sparsam mit dem Natron umgehen, da ansonsten die Haare austrocknen können. Natron eignet sich sehr gut als erste Basisreinigung, um Schmutz und Silikone aus den Haaren zu entfernen.

 

 
Die Haarseife ist die (auf den ersten Blick) unkomplizierteste Umstellung zu herkömmlichem Shampoo, denn sie kommt diesem am Nächsten. Beim Auftragen schäumt sie ein wenig und gibt einem so mehr das Gefühl, seine Haare wie gewohnt zu waschen. Da es unterschiedliche Überfettungen gibt, sollte man genau schauen, welche Seife die Richtige für die eigenen Haare ist. Von einer Leserin habe ich den Tipp bekommen, abwechselnd mit 3% und 8% zu waschen (oder sogar mit einer noch höheren Überfettung). Wenn man besonders fettige Haare hat, kann dies dabei helfen, die Kopfhaut zu trainieren, damit sie nicht mehr so schnell fettet.

 

 
Eine einfache und günstige Methode der Haarwäsche ist ganz klar Roggenmehl. Es eignet sich daher so gut, weil es im Gegensatz zu anderen Mehlsorten besonders wenig Gluten enthält. Wichtig ist, dass du möglichst feines Mehl verwendest, welches vorher gesiebt wurde, damit keine Klümpchen entstehen. Wer dunkles Haar hat, kann ab und zu auch noch Kaffeesatz untermischen. Wie genau du Roggenmehl für No Poo verwendest, verrate ich dir weiter unten im Detail.

 

  • Wasser

 
Die Methode für die ganz Hartgesottenen: Haare waschen nur mit Wasser. Hier ist die Umgewöhnungszeit deutlich länger, aber auch das soll funktionieren.

 

Saure Rinse:
 
Um die Haarstruktur zu schließen, benötigt es nach der Wäsche den basischen Methoden noch eine saure Rinse z.B. eine Essig-Spülung. Hierzu einfach 1 EL Apfelessig* oder Zitronensaft mit 500 ml kaltem Wasser (das ist sehr wichtig!) mischen und über die Haare gießen. Entweder mit kaltem Wasser ausspülen oder drin lassen. Keine Sorge, der Essig-Duft verschwindet spätestens sobald die Haare trocken sind.
 
 No Poo Haare waschen ohne Shampoo
 

No Poo – was du beachten solltest:

 
Eine der größten Umstellungen beim Haare waschen ohne Shampoo: Es schäumt nicht mehr. Von dem Gedanken, dass die Haare nur dann sauber werden, wenn genug Schaum involviert ist, solltest du dich bei No Poo verabschieden.
 
Nach dem Waschen riechen die Haare zudem neutral, da im selbstgemachten Shampoo natürlich keine künstlichen Duftstoffe enthalten sind. Falls dich das stört, kannst du das Shampoo auch mit Tee oder ätherischen Öle aufpeppen.
 
Wichtig ist außerdem: Die Haare benötigen ein wenig Zeit, um sich an die neue Waschmethode zu gewöhnen.  Es dauert ein wenig bis sich die Talgproduktion reguliert. In der Übergangszeit können die Haare daher schneller fetten und die Kopfhaut kann schuppen. Darauf muss man sich einlassen. Hier habe ich schon ein paar Horror-Stories gehört, welche ich aus eigener Erfahrung allerdings nicht bestätigen kann. Gerade im Winter kann man seine fettigen Haare gut unter einer Mütze verstecken oder eben nur mit Pferdeschwanz das Haus verlassen. Meiner Meinung nach sollte sich niemand, der mit dem Gedanken spielt, No Poo einmal auszuprobieren sich von diesen möglichen Nebeneffekten abhalten lassen. Denn der Umstieg lohnt sich wirklich! Manchmal muss man ein wenig tüfteln und schauen, was für einen funktioniert aber, wenn man dann die richtige Methode für sich gefunden hat, gibt es in den meisten Fällen kein Zurück mehr.

 

No Poo: Wie fange ich an?

 
Wenn du bisher nur herkömmliches Shampoo und keine Naturkosmetik ohne Silikone verwendet hast, dann solltest du zunächst für ein paar Wochen auf das Naturshampoo umstellen. Wer bisher schon mit Bio-Shampoo gewaschen hat, kann direkt loslegen.
 
Sobald deine Haare das nächste Mal fettig sind, wäschst du sie einfach mit der gewählten No Poo-Methode. Anschließend verwendest du eine selbstgemachte Essig-Spülung und lässt die Haare wie gewohnt trocknen. Wer seine Haare bisher täglich gewaschen hat, sollte den Abstand zwischen den Haarwäschen langsam auf 2-3 pro Woche reduzieren und wirklich nur waschen, wenn es nicht anders geht. Werden die Haare zu oft gewaschen, trocknen sie schnell aus. Manche berichten, dass sie die Haare irgendwann nur noch einmal die Woche bzw. noch weniger waschen müssen.

 

Was passiert auf Reisen?

 
Auf Reisen nehme ich mir abgepackt einfach die erforderliche Menge Roggenmehl mit und wasche mir die Haare dann wie gewohnt. Man kann auf kurzen Reisen aber auch aufs Waschen verzichten oder sich eine Haarseife für unterwegs einpacken.
 

Kann ich zwischendurch wieder mit normalen Shampoo waschen?

 
Nein. Sobald du wieder auf die herkömmliche Haarwäsche umschwenkst, muss sich dein Haar in den meisten Fällen neu an die No Poo-Umstellung gewöhnen und du fängst wieder „von vorne“ an. Auch auf künstliche Pflegeprodukte wie Haarspray, Schaumfestiger oder Haargel solltest du besser verzichten.

 

Was mache ich, wenn ich zum Frisör gehe?

 
Beim Frisör lasse ich mir die Haare einfach nur mit Wasser waschen und verzichte auf die angebotenen Pflegeprodukte. Manchmal riskiert man zwar ein paar doofe Sprüche, aber es hat bisher immer geklappt.
 
Fön, Glätteisen und Lockenstab kann man weiterhin verwenden, wobei der maßvolle Umgang wichtig ist, da die Haare natürlich gereizt werden.

 

Haare waschen mit Roggenmehl – So geht’s

 
No Poo Haare waschen ohne Shampoo
 
Du benötigst:
 

  • Je nach Haarlänge 3-4 EL Roggenmehl
  • 90-110 ml Wasser

 

Wer mag:
 

 

 
Und so geht’s:
 
Das Roggenmehl wird zunächst gut durchgesiebt. Anschließend (z.B. mit einem Schneebesen) das Mehl gut mit dem Wasser verrühren, so dass eine dickflüssige Paste entsteht. Ich lasse die Mischung immer mindestens 5 Minuten oder auch mal ein paar Stunden ziehen, das ist aber nicht notwendig, da man die Paste auch direkt verwenden kann. Dazu die Haare wie gewöhnt nassmachen. Dann das Roggenmehl-Shampoo wie eine Art Haarkur auf die Haare auftragen und gut einmassieren. Darauf achten, dass man alle Haare erwischt hat, kurz einwirken lassen und dann gründlich ausspülen (die Ohren nicht vergessen ;)). Das Haar fühlt sich anschließend überraschend sauber und gereinigt an. Danach optional die Haare mit der Essig-Spülung übergießen (das ist nicht unbedingt notwendig) und nach Wunsch nochmal mit kaltem Wasser ausspülen. Die Haare trocknen lassen und wer mag, verteilt eine winzige Menge Arganöl oder Kokosöl in den Spitzen.
 

Tipps: Um das Roggenmehl-Shampoo gut zu verteilen, kannst du eine Bürste mit unter die Dusche nehmen. Statt Apfelessig verwende ich gerne Himbeer-Essig, da der Geruch hier nicht so streng ist. An die kalte Haardusche gewöhnt man sich schnell, am besten den Körper weit genug weghalten, dann friert man nicht so leicht oder die Haare einfach separat über der Badewanne waschen. Die Menge des Shampoos je nach Haarlänge anpassen, zu viel trocknet die Haare aus. Mögliche Roggenmehl-Reste können sobald die Haare getrocknet sind, ganz einfach ausgebürstet werden.
 
*Bei der Wäsche mit Roggenmehl ist keine saure Rinse notwendig. Eine Essig-Spülung kann dennoch für mehr Glanz im Haar sorgen, weshalb ich sie ab und zu verwende. Alternativ funktioniert auch eine Spülung mit Kräutertee.
 
 

Kennst du No Poo schon? Hast du noch weitere Tipps für das Haarewaschen ohne Shampoo?

 
 

*Bei den verwendeten Links handelt es sich teilweise um Affiliate-Links. Das bedeutet bei einem Kauf keine Mehrkosten für euch, ermöglicht mir aber eine kleine Aufwandsentschädigung.

 
 

No Poo Haare waschen ohne shampoo roggenmehl pinterest
Allgemein , Besseres Leben , Kosmetik , Lifestyle , Nachhaltigkeit

25 thoughts on “No poo – Haare waschen ganz ohne Shampoo

  1. Anja sagt:

    Ich habe jetzt schon öfter von no poo gehört und überlege schon seit einiger Zeit es auch endlich auszuprobieren! Dadurch dass ich aber meine Haare färbe (ganz ehrlich ich mag meine naturhaarfarbe einfach so gar nicht) weiß ich nicht ob das wirklich sinnvoll ist.. Eher wahrscheinlich dem Umweltzweck zuliebe! Dein Beitrag ist auf jeden Fall super toll geschrieben und man weiß auf was man achten soll :)

    1. Lena sagt:

      Vielen Dank dir, Anja :) Stimmt, das mit dem Haare färben ist auch jeden Fall nochmal ein anderes Thema. Mittlerweile gibt es aber auch einige Naturhaarfarben, die nicht ganz so aggressiv sein sollen ;)

  2. Cyra sagt:

    Das mit dem Mehl habe ich auch schon mal gemacht, toller Beitrag !!

    Liebe Grüße
    Cyra von:
    http://bedeutungsvolle-momente.blogspot.de/

    1. Lena sagt:

      Danke, Cyra :)

    2. Lena sagt:

      Danke dir, Cyra :)

  3. Xenia sagt:

    Achte auch auf die Ernährung, die nimmt auch Einfluss auf die Talgproduktion! Vitamin B5 bzw pantothensäure reguliert die Talgproduktion von innen heraus. Achte auf Lebensmittel die das enthalten oder supplementier mal eine Weile! Hilft auch wenn das gesicht schnell fettet usw! :)) Googel hilft für weiteres! :))

    1. Lena sagt:

      Danke für die Tipps, Xenia :) Sehr gut zu wissen!

  4. Vivi sagt:

    Ah die Idee find ich total cool ! :)

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

    1. Lena sagt:

      Danke dir, Vivi :)

  5. Patty sagt:

    Wow das klingt ja echt interessant. So ganz ohne Shampoo kann man sich das schon gar nicht mehr vorstellen :)

    Liebe Grüße
    Measlychocolate by Patty
    Measlychocolate now also on Facebook

    1. Lena sagt:

      Ja, das ist auf jeden Fall mal was Neues ;)

  6. Sarah sagt:

    Hallo Lena,

    ich habe die Roggenmehl-Methode letzten Sommer ausprobiert. Ich weiß nicht genau, welcher Umstand dafür gesorgt hat, dass meine Haare nach Wochen extrem kaputt waren, daher keine Tiraden meinerseits. Ich hatte nur das Problem, dass ich das Mehl auch noch Tage nach der Wäsche in meinen Haaren gefunden habe. Ich habe aber auch ziemlich dickes und auch viel Haar, was das Auswaschen extrem verkompliziert hat. Aber ich habe ständig Lust und Spaß an solchen Experimenten. ;D

    Weiterhin viel Freude dabei, ich werde wahrscheinlich im Sommer wieder auf die Idee kommen mir die Haare mit No Poo zu waschen aber bis dahin bleibe ich bei meinem veganen Jean&Len-Shampoo. ;)

    1. Lena sagt:

      Hehe ich bin auch total experimentierfreudig, was sowas angeht ;) Das Aauswaschen hat mir bei meinen dicken Haaren auch am Anfang Probleme bereitet. Jetzt habe ich so langsam den Dreh raus und nehme manchmal eine Bürste schon unter der Dusche zur Hilfe, das klappt ganz gut. Aber die veganen Shampoos von Jean&Len sind natürlich auch super!

  7. Lili sagt:

    Oh wie toll, als ich diesen Artikel hier gesehen habe, war ich gleich ganz gespannt, ihn zu lesen :)! Ich beschäftige mich auch schon länger mit dem Thema und habe vor ca. einem Monat angefangen, meine Haare nur noch mit Wasser zu waschen. Ich war auch erst skeptisch, aber habe es dann einfach mal ausprobiert. Für mich ist das eine super Lösungr, meine Schuppen sind ohne Shampoo deutlich weniger geworden, ich brauche kein Shampoo mehr in Plastikflaschen zu kaufen und auf Reisen oder z.B. im Schwimmbad ist alles viel unkomplizierter. :) In Sachen Pflegeprodukten bin ich in letzter Zeit sehr viel minimalistischer geworden und es macht mich einfach glücklich, so einfach zu leben! Übrigens, meine Haare wasche ich zweimal pro Woche eben mit Wasser und sonst nichts und sie sind seither nicht deutlich fettiger als vorher, das variiert aber sicher von Person zu Person.
    LG Lili

    1. Lena sagt:

      Ach super, das klingt ja ganz toll, Lili :) Freut mich total, dass das für dich so gut funktioniert. Nur mit Wasser habe ich es mich bisher noch nicht getraut, aber ich werde es bestimmt mal ausprobieren. Erst recht, wenn du so begeistert bist ;)

  8. Susa neumann sagt:

    Hi,ich verwende jetzt schon 2 monate ca. Roggenmehl.früher hab ich nur H&S wegen den schuppen verwendet.ich hatte seit dem auch keine mehr.musste aber wegen fettigen haaren jeden 2.tag waschen.jetzt wasche ich nur noch alle 3-4tage.habe aber wieder schuppen u.jucken ohne ende,bei dunklen haaren nicht sehr angenehm.ich verzweifel bald und ertappe mich immer mehr bei dem gedanken aufzugeben.das problem ist erst entstanden als ich noch einen rest von einem ganz anderem shampoo v.meiner tochter aufbrauchen wollte kurz vor beginn mit dem mehl.was kann ich denn jetzt noch tun was mir wirklich hilft.ich hab teilweise schon offene stellen.danke

    1. Lena sagt:

      Hallo Susa, oh mann, das klingt ja gar nicht gut! Was ich festgestellt habe, ist dass jeder Körper da wirklich anders reagiert und es kein Allheilmittel für alle gibt. Komisch ist, dass es bei dir ja schon so gut funktioniert hat und plötzlich nicht mehr. Das kann natürlich tatsächlich mit dem Shampoo zusammenhängen. Wenn es natürlich nicht mehr aushaltbar ist, dann macht es keinen Sinn auf Teufel komm raus weiterzumachen. Hier musst du dann auf deinen Körper hören, da weiß ich leider auch keine Lösung. Ich weiß, dass es durchaus seine Zeit dauern kann bis sich der Körper umgestellt hat. Ich habe nach meiner „Hochphase“jetzt auch wieder ein kleines „Tief“, weil ich einmal konventionelles Shampoo verwenden musste. Jetzt stellt sich mein Körper natürlich erstmal wieder um. Leider kann ich dir da aber auch keinen richtigen Tipp geben…
      Liebe Grüße
      Lena

  9. Mia sagt:

    Danke für die tollen Tips! Ganz auf Shampoo zu verzichten ist echt etwas, das man erstmal wagen muss… Ich hab’s selbst noch nicht probiert, der Versuch steht aber ganz oben auf meiner Agenda für die anstehenden Semesterferien! Dann sehen mich in den Umstellungstagen nicht so viele ;-)
    Eine Frage hab ich aber noch: Wenn du verreist, was für eine Haarseife benutzt du dann? Kannst du etwas empfehlen?
    Liebe Grüße
    Mia
    http://sobrevivo.de

    1. Lena sagt:

      Sehr gerne, Mia! Ja, da gehört tatsächlich schon etwas Mut dazu. Semesterferien eignen sich auf jeden Fall super für so ein Experiment ;) Wenn ich auf Reisen bin, verwende ich gerne diese Seife. Bin bisher ganz zufrieden damit ;) Wünsche dir noch einen schönen Rest-Sonntag :)

  10. Marijke sagt:

    Halli Hallo,
    ich nutze seit mehreren Monaten ein Bio-Natur-Shampoo und komischerweise nicht immer, aber manchmal fühlen sich die Haare danach komisch klebrig, filzig an…

    Jetzt hab ich heute angefangen sie mit Buchweizenmehl zu waschen und sie fühlen sind noch krasser klebrig, filzig an…

    Geht das mit der Zeit weg?

    Liebe Grüße
    Marijke

    1. Lena sagt:

      Hallo Marijke,
      leider habe ich mit dem Waschen mit Buchweizenmehl keine Erfahrungen. Ein wenig Umgewöhnungszeit benötigt es schon. Wenn es aber gar nicht besser wird, würde ich erwas anderes probieren.

      Liebe Grüße
      Lena

  11. Elisabeth sagt:

    Hallo Lena,

    erstmal ein dickes Lob für deine Seiten. Ich bin echt begeistert. Auch wenn ich keine Veganerin bin, finde ich immer wieder tolle Anregungen bei dir.

    Nun zu deinem Beitrag über NO POO:
    Ich wasche meine Haare bereits seit über einem Jahr nur mit Roggenmehl und würde es auch nicht mehr ändern wollen.
    Meine ganzen Kopfhaut- u. Haarprobleme sind weg. Hatte vom Arzt eine Mischung bekommen, wo Cortison enthalten war, was anfangs ja nicht mal so unangenehm war, sobald ich aber damit aufgehört habe traten die selben Probleme wieder auf.
    Da ich Cortison sowiso ablehne bin ich dann auf Alternativen umgestiegen und nun – keine Neurothermitis, kein Haarausfall und keine Pusteln mehr die mich verrückt machen.
    Ich denke man muss einfach experimentieren und so für sich das Richtige herausfinden. Was dem einem hilft muss nicht zwangsläufig dem anderen helfen. Mir hat das Roggenmehl enorm geholfen, aber auch Lavaerde war nicht schlecht, bloss nicht so wirksam (oder ich war zu ungeduldig :-) ).
    Als Roggenmehlersatz habe ich mal Buchweizenmehl verwendet – würde ich aber nicht mehr machen. Ich konnte meine Haare kaum durchkämmen (auch nicht im nassen Zustand) und es war auch schwer die Mehlpappe auszuwaschen. Keine Ahnung warum aber ich würde da eher auf ein selbsgemachtes Trockenshampoo zurückgreifen wenn ich kein Roggenmehl zu Hause habe und unbedingt Haare waschen müsste.

    Liebe Grüsse
    Elisabeth

    1. Lena sagt:

      Vielen lieben Dank für dein Feedback! Es ist super, da Erfahrungsberichte zu hören. Schließlich funktioniert nicht für alle das gleiche :) Tolle Tipps!

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