May 22, 2019

Veganer Pflaumenkuchen vom Blech (fettarm und gesund)

Veganer Pflaumenkuchen vom Blech (fettarm und gesund)

Herrlich süß, ein wenig säuerlich und super saftig – das ist mein veganer Pflaumenkuchen vom Blech. Hätte ich gewusst, dass der erste Pflaumenkuchen, den ich mal selbst backen würde, gleich so ein Erfolg ist, hätte ich mich schon viel früher daran probiert. Pflaumenkuchen liebt oder hasst man – da gibt es einfach kein dazwischen. Für mich ist ein leckerer Pflaumenkuchen vom Blech einfach der Inbegriff vom Herbstanfang.
 
So langsam werden die Tage wieder kürzer, die Temperaturen sinken und die Blätter beginnen zu fallen. Obwohl ich die spätsommerlichen heißen Temperaturen wirklich genossen habe (ich bin und bleibe einfach ein Sommermensch) gibt es ein paar Dinge, die ich kaum erwarten kann: 83 verschiedene Kürbisrezepte nachzumachen, endlich wieder eine heiße Tasse Tee trinken können ohne komisch angeguckt zu werden (bin ich etwa die Einzige, die Tee im Sommer trinkt?) und einen saftigen Pflaumenkuchen mit Hefeteig zu backen. Den letzten Punkt habe ich hiermit erledigt und auch das erste Kürbisrezept hat bereits seinen Weg auf meinem Blog gefunden. Während ich diese Zeilen schreibe wartet sogar eine Tasse meines Lieblingstees auf mich (zurzeit Blueberry Muffin!!).

 

Pflaumenkuchen oder Zwetschgenkuchen?

 

Pflaumenkuchen kennt man ja vielerorts auch als Zwetschgenkuchen. Welcher Begriff ist bei euch bekannt? Bei uns im Norden hießen die kleinen lila Früchte jedenfalls Pflaumen. Und als Kind fand ich die gar nicht mal so cool. Mir waren sie einfach viel zu sauer. Mittlerweile habe ich Pflaumen zum Glück lieben gelernt, denn nur so ist dieser vegane Pflaumenkuchen schließlich entstanden.
 
Der Hefeteig für den Pflaumenkuchen ist ein wenig an meinen Zimtschnecken orientiert – der klappt einfach immer. Als Füllung habe ich eine süße Pflaumenmarmelade verwendet und getoppt wurde das Ganze dann – selbstverständlich – noch mit süßen Pflaumen. Ganz schnelle können für das Rezept auch gekauftes Pflaumenmus verwenden. Ich verrate euch unten aber auch, wie ihr die Pflaumenmarmelade selbst machen könnt. Die eignet sich übrigens auch super als Brotaufstrich zum Beispiel für meine geliebten Dinkelbrötchen. Bevor mein Tee kalt wird, verrate ich euch nun auch endlich das Rezept. Lasst es euch schmecken :)

 

 
[recipe title=“Veganer Pflaumenkuchen vom Blech“ servings=“8″ time=“40 min“ difficulty=“leicht“ image=“https://healthylena.de/wp-content/uploads/2016/09/Pflaumenkuchen-9.jpg“ description=““]

 
[recipe-ingredients]
 

Du brauchst:
 
Für den Teig:
 

  • 350 g Dinkelmehl
  • 150-200 ml Haferdrink (oder andere Pflanzenmilch)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 4 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup

 
 
Für das Pflaumenmus:
 

  • 10 Pflaumen
  • Etwa 50 g Agavendicksaft oder Zuckerrübensirup (kommt drauf an, wie säuerlich die Pflaumen sind)
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise Zimt

 

Außerdem:
 

  • 10-12 Pflaumen als Topping

 
[/recipe-ingredients]

[recipe-directions]
 
Zunächst wird der Hefeteig vorbereitet. Dazu den Haferdrink erwärmen bis er lauwarm ist (er sollte nicht zu heiß sein). Mehl, Trockenhefe und Zucker vermengen und den Haferdrink unterrühren. Zu einem festen Teig kneten. Falls er zu flüssig sein sollte, noch etwas Mehl hinzufügen. Abgedeckt an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen.
 
In der Zwischenzeit die Pflaumen entkernen. 10 Pflaumen mit dem Agavendicksaft, Vanille und Zimt in einen Topf geben und erhitzen. Bei niedriger Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend zu Pflaumenmus pürieren. Falls die Pflaumen zu sauer sein sollten, noch etwas nachsüßen.
 
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Sobald der Hefeteig fertig ist kann er zu einem Rechteck ausgerollt werden. Den Rand überlappen und mit einer Gabel etwas einpicksen. Das Pflaumenmus auf dem Teig verteilen. Mit den restlichen Pflaumen toppen. Für etwa 25 Minuten in den Ofen geben. Abkühlen lassen und genießen!
 
 
[/recipe-directions]
[/recipe]
 
 

 
 
veganer pflaumenkuchen vom blech pinterest vegan fettarm

Allgemein , Desserts & Gebäck , Fettarm , Ohne Soja , Ohne Zucker , Rezepte

18 thoughts on “Veganer Pflaumenkuchen vom Blech (fettarm und gesund)

  1. Tabea sagt:

    Liebe Lena,
    ich trinke Tee auch im Sommer! Und weißt du was? Ich koche sogar mein Wasser das ganze Jahr über größtenteils auf, bevor ich es trinke, weil ich warmes Wasser lieber mag – auch bei 35°C ;)

    Den Herbst mag ich eigentlich nur wegen dem ganzen Obst (ÄPFEL!!!) noch halbwegs, aber eigentlich fürchte ich schon vor der Kälte, die ja nun immer schlimmer wird. Und morgens ist es schon zu laaange dunkel, das macht mich auch traurig.
    Pflaumen- oder Zwetschgenkuchen vom Blech liebe ich ja auch, allerdings ist ein Blech für mich allein viiiiel zu viel (kann so gut wie nichts einfrieren, da das Fach schon voll ist mit Sommerbeeren…) und meine Mama hat auch noch keinen gezaubert… und die Zwetschgen an unseren Bäumen haben sich aber schon wieder verabschiedet :( Jetzt muss ich wohl auf das nächste Jahr oder ein Wunder hoffen.

    Dein Teig sieht ja echt super einfach aus – unser Familienrezept hat noch viel mehr Zutaten… Butter, Eier, Vanillezucker, Backaroma,… ich hätte nicht gedacht, dass man das so reduzieren kann.

    Zwetschgen sind übrigens kleiner und spitzer als Pflaumen… zumindest behaupten meine Schwester und meine Mutter das. Also hier gibt es beide Begriffe und man sieht dann auch leichte Unterschiede zwischen den Früchten ;)

    Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim Tee trinken wünsch ich dir!

    1. Lena sagt:

      Puh, dann bin ich ja wirklich nicht die Einzige, die das ganze Jahr über auf Heißgetränke steht ;) Mir macht die plötzliche Dunkelheit und das schlechte Wetter auch immer so zu schaffen. Das ist ja spannend mit dem Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen. Das werde ich mir merken :) Kuchen einfrieren finde ich auch immer eine tolle Sache, dann hat man immer etwas da. Vielen lieben Dank, das wünsche ich dir ebenfalls, Tabea ;)

  2. Jenni sagt:

    Liebe Lena!

    Oh, ich liebe Pflaumenkuchen auch so unglaublich gerne – überhaupt so ziemlich alles, was mit Pflaumen gebacken wird! Und ich bin ein wenig traurig, dass die Saison schon bald wieder vorbei ist, freue mich aber umso mehr auf die Apfelzeit. :)
    Ich muss gestehen, dass ich mir im Laufe der Zeit angewöhnt habe, statt „Pflaumen“ „Zwetschgen“ zu sagen – einfach, weil das so viele andere Foodblogger*innen ebenfalls gemacht haben. Bis ich dann endlich begriffen hatte, dass meisten dasselbe gemeint war, hatte ich mein Sprachvokabular schon umgestellt – und jetzt nenne ich die kleinen Dinger auch immer „Zwetschgen“. :D

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Lena sagt:

      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar, Jenni! Hehe da kann man mal sehen, wie schnell so eine Umstellung gehen kann ;) Bisher konnte ich mich an das Wort Zwetschgen noch nie so ganz gewöhnen. Aber vielleicht wird das ja mit der Zeit ;)

  3. Mara sagt:

    Bei uns hier in der Pfalz heißt es Zwetschgenkuchen! Ich dachte früher wirklich eeewig lange, dass Pflaumen und Zwetschgen zwei verschiedene Dinge sind! :D
    Der Kuchen sieht auf jeden Fall richtig lecker aus, perfekt für den Herbst! :)

    1. Lena sagt:

      Vielen Dank dir, Mara :) Ja komisch, ich dachte genau das Gleiche ;)

  4. ach liebe Lena, viel zu lange habe ich hier auf deinem schnen Blog nicht mehr vorbeigeschaut!
    dieser vegane Pflaumenkuchen schaut so schön lecker aus :) und ich finde es toll, dass er mit so wenig Fett auskommt – definitiv einer der Vorzüge vom weichen Hefeteig :)
    ich mag meinen Pflaumen- oder Zwetchgenkuchen sehr gerne auch mit Streuseln, ist dann aber leider nicht mehr ganz so gesund ;)
    es wird aber höchste Zeit die Pflaumenzeit auszukosten!

    einen schönen Sonntag dir liebe Lena!
    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/
    https://www.instagram.com/liebewasist/

    1. Lena sagt:

      Schön, dass du mal wieder vorbeischaust :) Oh Streuseln finde ich auch ganz toll! Die passen einfach immer ;) Da muss ich mir unbedingt auch noch ein tolles Rezept überlegen.

  5. Ich finde es immer wieder total witzig, weil bei uns sind Pflaumen und Zwetschken zwei komplett unterschiedliche Sachen. Pflaume ist rund und eher rötlich, Zwetschke ist oval und dunkel lila.
    Nichts desto trotz schmeckt Kuchen mit beiden hervorragend :D

    1. Lena sagt:

      Hehe ja, die Meinungen gehen bei diesem Thema wirklich auseinander. Echt spannend ;) Aber so oder so, du hast recht, beides schmeckt super :)

  6. Vivi sagt:

    Was so ein einfaches Rezept ?
    Das schreit ja schon „Vivi, back mich!“
    Super :-)

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

    1. Lena sagt:

      Hehe, na wenn es schon nach dir schreit, dann gibt es jawohl kein Halten mehr ;) Lass es dir schmecken!

  7. Kat sagt:

    Du bist in meiner Küche jederzeit Willkommen und darfst mir gerne diesen leckeren Kuchen backen. ;)
    Hmm, sieht so lecker aus. *geht Pflaumen kaufen*

    Falls man Backtalent irgendwann kommen sollte, lasse ich es dich gerne wissen und poste ein Foto mit mir und diesem Leckerbissen. :)

    Love, Kat
    von sevenandstories.net

    1. Lena sagt:

      Hehe also auf das Foto mit dir und dem Kuchen bin ich sehr gespannt ;) Ich hoffe, die Backlust überkommt dich doch noch und wir bekommen bald einen Schnappschuss zu Gesicht :)

  8. Stephanie sagt:

    Tolles Rezept! Was die Pflaumen/Zwetschgen Frage angeht: es handelt sich hierbei um 2 verschiedene Früchte .
    Auch bei uns im Norden gibt es Zwetschgen. Deutlich zu unterschieden an der eher ovalen Form und der etwas bläulicheren Farbe. Sie schmecken auch anders.
    Lieben Gruss von einem Zwetschgenliebhaber ;)
    Stephanie
    http://www.plantifulskies.com

    1. Lena sagt:

      Danke dir, Stephanie :) Da war ich wohl zu voreilig, beides einfach über einen Kamm zu scheren! Wieder was gelernt :)

  9. Mia sagt:

    Liebe Lena,
    gestern habe ich Deinen Pflaumenkuchen ausprobiert, der erste Pflaumenkuchen, den ich je gebacken habe, der erste Hefeteig, den ich je gemacht habe, und er ist zum leckersten Pflaumenkuchen geworden, den ich je gegessen habe!
    Vielen Dank liebe Lena für dieses tolle, einfache Rezept.
    Nur eines war mir etwas unklar: Du schreibst am Anfang „Mehl, Trockenhefe und Zucker vermengen und den Haferdrink unterrühren“, dabei hast Du bei der Zutatenliste für den Teig gar keinen Zucker aufgeführt. Ich habe 55g Kokosblütenzucker hinzugefügt, weil ich den gerade übrig hatte, aber ich könnte mir vorstellen, dass der Teig auch ganz ohne jeden Zucker funktioniert?

    Ich habe auch schon Deinen genialen Schokopuddingkuchen ausprobiert, die Gnocchi, die Kartoffel-Wedges und die Erdnuss-Linsensuppe. Alles ist auf Anhieb gelungen und hat superlecker geschmeckt. Ich finde Deine Rezepte sehr gut, besonders wegen der wenigen und einfach zu beschaffenden Zutaten, von denen man oft viele sowieso schon zuhause hat.

    Ich freue mich schon darauf, noch weitere Leckereien von Dir auszuprobieren?
    Liebe Grüße, Mia

    1. Lena sagt:

      Hallo Mia,
      sorry für meine späte Antwort! Ich habe mich total über deinen Kommentar gefreut, vielen lieben Dank :) Sowas bedeutet mir immer unglaublich viel, denn dann merkt man, dass sich all die „Mühen“ dann auch lohnen :) Freut mich echt total, dass dir meine Rezepte so gefallen!
      Danke für dein Feedback zu dem Pflaumenkuchen. Ich habe das mit dem Zucker jetzt angepasst, war nur ein Versehen ;)

      Liebe Grüße
      Lena

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